Spielberichte Hinrunde 2009/2010
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9. Spieltag: VfR Limburg - TS Franfkurt Griesheim 109:96 (55:44)
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Ungeschlagen Herbstmeister
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"Der Angriff gewinnt Spiele, die Verteidigung Meisterschaften" - ob dieser Spruch aus der amerikanischen NBA auch für die Hessische Landesliga Süd gilt, muss sich noch herausstellen. Die Mannschaft des VfR 19 Limburg hat zumindest trotz einer Verteidigung, mit der ihr Trainer Danny Stallbohm nicht immer wirklich zufrieden war, wie schon im Vorjahr die Hinrunde dieser Saison ungeschlagen absolviert und damit die inoffizielle Herbstmeisterschaft errungen.
Das Spiel am Samstag gegen den Mitaufsteiger aus Frankfurt-Griesheim knüpfte von der Dramaturgie her nahtlos an die Begegnungen der letzten Wochen an: Ein rasanter Start der Domstädter legte schon in den ersten 5 Minuten den Grundstein für den Erfolg. Mit einem 17:6 war genau der 11-Punkte-Vorsprung erzielt, der auch zur Halbzeitpause Bestand haben sollte. In der Folge ließ man - siehe Vorbemerkung - den Gästen aus Griesheim zu viel Spielraum, sorgte aber durch den wieder einmal überzeugenden Angriff dafür, dass Griesheim nicht mehr wirklich herankommen konnte.
Hervorzuheben ist diesmal neben dem schon etatmäßigen Topscorer Butch Wennerstrom Limburgs Nachwuchsspieler Tobias Jung, der auf beachtliche 17 Punkte kam - zudem konnten weitere 3 Spieler zweistellig Punkten. "Für einen Tabellenführer haben wir zu viele Punkte kassiert - aber wir haben dieses Spiel gewonnen und konzentrieren uns jetzt auf das nächste", so das Fazit von Danny Stallbohm, für den die Bewährungsproben mit den schweren Auswärtsspielen in Wiesbaden und Zotzenbach erst im Januar und Februar des nächsten Jahres anstehen.
Limburg: Juan Carlos Acuna Concha 10 (2), Tamas Vilmos Bator 3 (1), Ingo Beaudet 17, Sebastian Herborn 3, Amanuel Johannes, Tobias Jung 17 (3), Florin Dinca Sandru 8, Justin Philip Stallbohm 13, Philip David Wennerstrom 38
Frankfurt-Griesheim: Fajik Alikadic 22 (2), Marco Dillmann 5, Dr. Vanja Matic 25 (5), Jakob Gdalin 4, Mustafa Mahic, Resad Mecinovic 9 (1),
Dejan Perkovic 25 (1), Budi Sejdic, Zoran Trifunovic 6
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8. Spieltag: TV Babenhausen - VfR Limburg 86:122 (46:59)
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Im Angriff top
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... sind die Limburger Basketballer - das stand auch im Gastspiel beim Tabellenschlusslicht TV Babenhausen ausser jeder Diskussion.
Dass Limburg Coach Danny Stallbohm nach dem Sieg nicht zu 100 % zufrieden war, lag an der Verteidigung, die seine Spieler diesmal
doch ziemlich vernachlässigt hatten. Inzwischen aber weise geworden äußerte er Verständnis für sie: "Sie wollten halt mal zeigen, was
sie alles können." Und davon gab es in der Sporthalle der Gesamtschule in Babenhausen tatsächlich eine ganze Menge zu sehen. Spektakuläre
Dunkings, traumhafte Anspiele über den Korb, heimliche Steals und schwindelerregende Dribblings - auch die Babenhausener Zuschauer
konnten dem Gegner den Respekt nicht versagen.
Gleich von Beginn an legten Butch Wennerstrom und Co. los und ließen keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie zu Recht die Tabelle
der Landesliga Süd anführen. 18:7 stand es nach 5 Spielminuten und zum Ende des 1. Viertel stand ein 35:18 für Limburg auf der Anzeigetafel.
Im Gefühl des sicheren Sieges ließ man es dann ein bisschen gemächlicher angehen - Babenhausen kam auf und konnte tatsächlich das 2. Viertel
mit 28:24 für sich entscheiden. Nach der Halbzeit dann wieder das gewohnte Bild - Limburg punktete nach Belieben und war zum Ende des 3.
Viertels bis auf einen Korb an die 100 Punkte herangekommen. Trainersohn Justin Stallbohm blieb es vorbehalten, den Korb zum dreistelligen
Ergebnis zu erzielen und ein von beiden Mannschaften locker heruntergespieltes Schlussviertel mit über 20 Punkten auf beiden Seiten
brachte dann keine wirkliche Ergebniskorrektur mehr.
Mit noch einem ausstehenden Spiel der Vorrunde - zu Hause gegen die TS Frankfurt-Griesheim - steht Limburg schon jetzt als Herbstmeister
fest. Die souveräne Art, in der die Mannschaft ihre Siege erzielt hat, läßt die Erwartungen der Limburger Fans für die Rückrunde steigen.
Limburg: Juan Carlos Acuna Concha 14 (4), Tamas Vilmos Bator 6 (2), Ingo Beaudet 26 (1), Sebastian Herborn 7, Amanuel Johannes 2, Mickael Johannes 4, Tobias Jung, Florin Dinca Sandru 8, Justin Philip Stallbohm 16 (1), Philip David Wennerstrom 39 (1)
Babenhausen: Safwan Al-Thiab, Andreas Altmann 18, Ersin Bayazit 23 (3), Henning Beeckmann 8 (2), Florian Junker 9, Can Kapiciran 18, Florian Keller 6, Julian Schachner 4
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7. Spieltag: VfR Limburg - FSV Zotzenbach 96:84 (49:33)
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Auch gegen Zotzenbach nicht gestolpert
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Gewarnt hatte Limburgs Coach Danny Stallbohm vor der Mannschaft aus dem Odenwald - nicht nur wegen ihres 3. Tabellenplatzes in dieser Saison, sondern auch wegen ihrer Spielweise, die - anders als noch die des Tabellenzweiten aus Wiesbaden - der der Limburger sehr ähnlich ist. Und dass diese Warnungen berechtigt waren, zeigte sich schon zu Beginn des Spiels: Hochmotiviert gingen die Gäste zu Werk und zeigten mit ihren ersten beiden Dreipunktewürfen, dass sie nicht nach Limburg gekommen waren, um zu verlieren. An Motivation standen ihnen aber die Limburger Spieler nicht nach, allen voran Ingo Beaudet, der eines seiner besten Spiele für Limburg lieferte. Und so kam es zu einem hochinteressanten Basketballspiel, das auf beiden Seiten von hohem Einsatz - der aber immer im Rahmen des Erlaubten bleiben sollte - geprägt war. Mit zunächst leichten Vorteilen für die Domstädter, die das erste Viertel mit 5 Punkten für sich entscheiden konnten. Zu Beginn des 2. Viertels kam Zotzenbach noch zum einmal zum 21:20 heran, dann legten Butch Wennerstrom und Justin Stallbohm richtig los - die Limburger konnten bis zur Halbzeit ihren Vorsprung auf 16 Punkte erhöhen. Ändern konnte daran auch die vom Gästetrainer angestrengte Diskussion mit den Schiedsrichtern über das Kampfgericht nichts.
Auch wenn Limburg nach der Pause die Intensität des Spiels nicht mehr ganz so hoch halten konnte, reichte es trotzdem, um die Zotzenbacher zunächst auf Abstand zu halten - hier tat sich wieder einmal Maurice Hallett hervor, der vor allem im Reboundbereich überzeugend agierte. Doch trotz des Rückstands hatten sich die Gäste noch nicht aufgegeben. "Das ist unser Spiel", war das Motto, mit dem sie in die letzten 10 Minuten gingen. Und tatsächlich, bis 5 Minuten vor Spielende hatten sie den Rückstand auf 7 Punkte verkürzt. Nervös wurden aber nur die zahlreichen Limburger Fans, die Spieler blieben gelassen und punkteten immer dann, wenn es notwendig war. Am Schluss reichte es zwar nicht zu einem dreistelligen Ergebnis, aber der Sieg ging auch in dieser Höhe in Ordnung.
Limburg bleibt damit weiterhin alleiniger Tabellenführer und hat große Chancen, die Herbstmeisterschaft zu erringen - die wirklichen Herausforderungen warten dann in der Rückrunde mit den Gastspielen in Wiesbaden und Zotzenbach auf die Mannschaft.
Limburg: Juan Carlos Acuna Concha 4 (1), Justin Stallbohm 11, Sebastian Herborn, Philip David Wennerstrom 25, Amanuel Johannes, Tamas Vilmoz Bator 8 (2), Ingo Beaudet 37 (1), Maurice Hallet 11
Zotzenbach: Alexandru Iosif Bulucz 11 (1), Stephan Klebes 16, Jawad Ali 19 (2),
Can Sözer 8, Wikrem Sansoa 6 (2), D. Schröder 4, Stephan Scharlach 2, A. Langer 2,
Marius Christensen, Mourad Khacer 16 (4), Tufan Bezgin, Michael Posim
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6. Spieltag: BC Darmstadt - VfR Limburg 83:116 (46:52)
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Weiter auf der Siegerstraße
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Vier Minuten dauerte es immerhin, ehe den Domstädtern gegen die hoch motivierten Darmstädter der erste Korb gelang - dann aber in Schwung gekommen, erzielte das Team von Danny Stallbohm Punkt um Punkt und lag nach 10 Minuten schon klar mit 31:15 vorn. Was in den Spielen zuvor immer das Paradeviertel war, nämlich das 2. ging diesmal ziemlich daneben. Darmstadt konnte wieder aufschließen und lag zur Halbzeitpause nur noch mit 6 Punkten zurück.
Zu Beginn der 2. Spielhälfte aber konnte Limburg wieder die gewohnte Spielstärke an den Tag legen - mit starker Verteidigung und exzellenten Schüssen. 42:19 war das rekordverdächtige Viertelergebnis und damit war das Spiel vor Beginn des Schlussviertels praktisch entschieden. Da Limburg aber auch im Schlussviertel nicht nachließ, kam es dann zu einem deutlichen dreistelligen Ergebnis.
Die Darmstädter Taktik, Philip Wennerstrom nicht zum Schießen kommen zu lassen, war zwar auf der einen Seite erfolgreich gewesen - er kam "nur" auf 23 Punkte - andererseits führte sie aber auch dazu, dass er um so mehr immer wieder mit starken Pässe seine Mitspieler in aussichtsreiche Positionen brachte - mit dem Ergebnis, dass 6 Spieler zweistellig punkten konnte.
Topscorer des Spiels war zum ersten Mal in dieser Saison Maurice Hallett mit 24 Punkten - seine Offensivleistung ging einher mit einer exzellenten Verteidigung gegen Darmstadts besten Spieler Timo Kessler, der nur auf 12 Punkte kam. Ebenfalls hervorzuheben ist der erst 16 jährige Justin Stallbohm mit 20 Punkten, davon 4 Dreiern.
Das Fazit des Trainers: "Alles in allem haben wir das Spiel in der Verteidigung gewonnen. Sie trieb unseren Angriff an und brachte uns dort leichte Körbe. Jeder Spieler hat hart für den Sieg gearbeitet - es war wieder einmal eine tolle Mannschaftsleistung."
Limburg: Juan Carlos Acuna Concha 12 (4) , Tamas Vilmos Bator 3 (1), Ingo Beaudet 19, Maurice Hallett 24, Sebastian Herborn 5, Amanuel Johannes, Tobias Jung 10 (2), Florin Dinca Sandru, Justin Philip Stallbohm 20 (4), Philip David Wennerstrom 23 (3)
Darmstadt: Mike Boutte 18 (4), Denis Cikes 4, Dustin Esco, Frank Hoppert 10, Wilhelm Kaiser 6, Timo Kessler 12 (2), Frank Mosler 11 (2), Fedon Mourtzis 2, Moritz Tobien 14, Dony Tyrone 6, Konstantin Wald
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5. Spieltag: VfR Limburg - BC Wiesbaden 91:84 (50:39)
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Echtes Spitzenspiel
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120 bis 150 Zuschauer waren in die Halle der Tilemannschule gekommen, und was sie zu sehen bekamen, war wirklich ein Basketballspiel der Extraklasse zwischen zwei Spitzenmannschaften der hessischen Landesliga Süd. Die Gäste aus Wiesbaden hatten sich gegenüber der Vorsaison, in der sie nur knapp hinter dem BC Gelnhausen Zweiter geworden waren, noch verstärkt: Mit dem 215 cm großen Center Christian Ebenrecht
- der im letzten Jahr noch für den ASC Mainz in der 2. Bundesliga spielte - unter dem Korb sind sie eine Mannschaft, die nur ganz schwer zu schlagen ist.
Genau das aber gelang dem Team von Danny Stallbohm mit einem 91:84. Zwar konnten die Limburger Centerspieler - auch wegen früher Foulprobleme - in der Abwehr die großen Wiesbadener oft nicht stoppen, stattdessen machten aber die Limburger Aufbauspieler den entscheidenden Unterschied aus: Wie so oft schon in wichtigen Spielen explodierte Limburgs Mannschaftskapitän Juan Carlos Acuna Concha mit 7 Dreiern und 23 Punkten - und auch Philip Wennerstrom zeigte eines seiner besten Spiele für Limburg mit 43 Punkten und 5 Dreiern. Was dann noch dazu kam und letztlich auch die Entscheidung brachte, war ganz nach dem Credo des Limburger Trainers eine Mannschaftsverteidigung, in der jeder sich fast bis zur Erschöpfung verausgabte. Wie gut das wirkte, ist z.B. auch darin zu sehen, dass Wiesbaden gerade einmal einen Dreier versenken konnte,
Vom Spielverlauf her war es wieder einmal das 2. Viertel, das nach einem ausgeglichenen Auftakt schon die Weichen für den späteren Sieg stellte. Nach gut drei Minuten hatte Limburg mit einem 13:2-Lauf einen 11-Punkte-Vorsprung herausgespielt, der auch zur Halbzeitpause noch bestand. Zwar kam Wiesbaden im 3. Viertel noch einmal bis auf 5 Punkte heran - da Limburg aber immer wieder genau zum richtigen Zeitpunkt die nötigen Körbe machte, geriet es in der Folge nicht mehr wirklich in Gefahr.
Trotz aller Begeisterung über den Sieg zeigen die Worte von Danny Stallbohm nach dem Spiel, wie konzentriert die Domstädter ans Werk gehen: "Wir haben noch eine lange Saison vor uns. Der Sieg heute bedeutet gerade einmal, dass wir gegen ein sehr gute Landesliga-Mannschaft gewonnen haben."
Limburg: Juan Carlos Acuna Concha 23 (7), Tamas Vilmos Bator, Ingo Beaudet 12 (1), Maurice Hallett 4, Sebastian Herborn 3, Amanuel Johannes, Florin Dinca Sandru 3, Justin Philip Stallbohm 3 (1), Philip David Wennerstrom 43 (5)
Wiesbaden: Robert Baumbach 15, Anglo Benedicte 3 (1), Marc Dräger, Christian Ebenrecht 26, Frederik Müller, Patrick Rotter 2, Hendrik Scheibe 6, Stefan Selle 11, Dirk Urban 12, Daniel Zerrath 9
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4. Spieltag: VfR Limburg - TV Bad Schwalbach 102:69 (53:24)
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Grandioses 2. Viertel
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Ob die Spieler des VfR 19 schon zu Beginn des Spiels zu siegessicher waren ? Sicher, nach drei Siegen in drei Spielen ist ein gesundes Selbstbewusstsein schon gerechtfertigt - aber trotzdem müssen in der Landesliga die Erfolge auch verdient, und das heißt erkämpft, werden. Diese Erfahrung machte das Team von Coach Danny Stallbohm vor allem im 1. Viertel, als die Gäste aus Bad Schwalbach munter mitspielten und gar nicht den Eindruck machten, als würden sie sich vor den Gastgebern verstecken wollen. Zügig wanderte der Ball durch die Bad Schwalbacher Reihen, und unter dem Korb kamen ihre groß gewachsenen Spieler immer wieder zum Zug. Nicht dass Limburg schwach gespielt hätte - es war ein Spiel zweier ebenbürtiger Mannschaften und das drückte dann auch das Viertelergebnis von 18:18 aus.
Ganz anders dagegen das Bild im zweiten Viertel. Da machten die Limburger ganz plötzlich Druck: Zu dritt versuchten sie schon in der Bad Schwalbacher Hälfte den Spielaufbau des Gegners zu stören - und meist gelang das auch so gut, dass ein geordneter Angriff der Gäste gar nicht mehr zu Stande kam. Oft ging der Ball schon in eigenen Hälfte verloren und Limburg kam zu schnellen Punkten in Folge. Ganze 6 Punkte - davon 2 per Freiwurf - erzielte Bad Schwalbach, während die Domstädter es auf rekordverdächtige 35 brachten.
Nach der Pause kamen die vom ehemaligen Limburger Spieler Dominic Duclervil trainierten Bad Schwalbach dann besser mit dem nicht nachlassenden Druck der Gastgeber zurecht - trotzdem vergrößerte sich der Limburger Vorsprung um weitere 12 Punkte. Erst im Schlussviertel schaltete die Limburger Defense einen Gang zurück, trotzdem erreichte die Offense kurz vor Spielende mit einem Dreier von Tamas Bator zum umjubelten 101:61 die Schwelle des dreistelligen Ergebnisses.
Ein weiteres Mal war Danny Stallbohm mit seiner Mannschaft richtig zufrieden - insbesondere auch deshalb weil alle nominierten Spieler auch wirklich zum Einsatz gekommen waren und durch das häufige Wechseln der Spielfluss nicht wirklich gestört wurde.
Nach der Herbstferienpause steht mit dem Gastspiel des ebenfalls noch ungeschlagenen Tabellenzweiten BC Wiesbaden ein echter Leckerbissen ins Haus - das Limburger Team scheint jedenfalls gut dafür gerüstet zu sein.
Limburg: Juan Carlos Acuna Concha, Tamas Vilmos Bator 6 (1), Ingo Beaudet 23 (1), Maurice Hallett 6, Amanuel Johannes 2, Tobias Jung 3 (1), Eike Lennart Less, Florin Dinca Sandru 9, Justin Philip Stallbohm 14 (2), Philip David Wennerstrom 39 (5)
Bad Schwalbach: Armen Avanisia, Jannick Bolus 12, Reyeon Galang 4, Johannes Johannsen, Patrick Kramer 4, Fabrice Mbwelongo-Mulenda 10 (1), Giacomo Miketta, Lennart Scheller 4, Patrick Stein 19, Predrag Turbic 11, Martin Wejbera 5 (1), Johannes Wetzel
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3. Spieltag: TG Hanau 2 - VfR Limburg 75:91 (40:46)
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Weiter auf Erfolgskurs
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Dass in der neuen Klasse für das Team von Danny Stallbohm das Siegen nicht mehr so einfach sein würde, hatte sich schon im ersten Auswärtsspiel in Obertshausen gezeigt: Auch an diesem Wochenende hatten Butch Wennerstrom und Co. mit der zweiten Garde des Hanauer Regionalligisten "White Wings" einen gut eingespielten Gegner, der keine Absicht erkennen ließ, die Punkte herzugeben. Und anders als in Obertshausen war diesmal auch die Zuschauerkulisse in der Main-Kinzig-Halle durchaus beeindruckend.
So entwickelte sich von Anfang an ein hochklassiges Landesliga-Spiel, das im ersten Viertel leichte Vorteile für Limburg sah - aber am Ende nur 3 Punkte Vorsprung. Nachdem im 2. Viertel Hanau kurzfristig in Führung gehen konnte, brachte ein 8:0-Lauf vor der Halbzeit die Domstädter wieder in Front - beruhigend aber war aus Limburger Sicht das Halbzeitergebnis von 40:46 keineswegs.
Und so schien sich nach der Pause das Geschehen des 2. Viertels zu wiederholen, als Hanau nämlich ebenfalls einen 9:0-Lauf hinlegte und auf einmal wieder mit in Führung ging. Das war dann für den Limburger Trainer ein Grund, die Spieltaktik auf eine Zonenverteidigung umzustellen - und das brachte das junge Hanauer Team plötzlich in Schwierigkeiten. Da waren die Wege zum Korb zugestellt und auch die Schüsse von außen wollten nicht mehr treffen wie vorher. Und was den Hanauern an Sicherheit verloren ging, kam beim VfR 19 dazu. Wie am Schnürchen liefen die Limburger Spielzüge, die Würfe trafen den Korb. Und wenn ein Limburger an die Freiwurflinie musste, dann konnte er meistens auch punkten - was insgesamt beachtliche Freiwurfbilanz von 23 / 30 brachte. 56:70 war der Stand zu Beginn des Schlussviertels und in dem ließen die Limburger nichts mehr anbrennen. Dass es am Ende dann doch kein dreistelliges Ergebnis wurde, spricht für die Qualität der Hanauer Mannschaft, die trotz der sich abzeichnenden Niederlage nicht wirklich nachließ.
Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel haben die Domstädter eine makellose Bilanz, über die außer ihnen nur noch der alte Rivale BC Wiesbaden verfügt. Das verspricht eine interessante Begegnung am Monatsende in der Tilemannschule, aber auch die nächste Partie am kommenden Wochenende gegen die vom ehemaligen Limburger Dominic Duclervil trainierten Bad Schwalbacher läßt hochklassigen Basketball erwarten.
Limburg: Juan Carlos Acuna Concha 2, Tamas Vilmos Bator 2, Ingo Beaudet 10, Maurice Hallett 10, Amanuel Johannes, Mickael Johannes 2, Tobias Jung 8, Eike Lennart Less, Justin Philip Stallbohm 23 (3), Philip David Wennerstrom 34 (3)
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2. Spieltag: VfR Limburg - TV Langen 3 109:64 (41:28)
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Eindrucksvolle Heimpremiere
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Strahlende Gesichter ringsherum. Coach Danny Stallbohm vor allem war glücklich, dass
seine Mannschaft einen richtigen Kracher zur Heimpremiere losgelassen hatte, die Mannschaft
selbst, weil sie das etwas wacklige Auftaktspiel in Obertshausen hatte vergessen lassen können,
und die diesmal wirklich zahlreich erschienenen Limburger Basketballfans, weil sie - wie
versprochen - "Basketball der Extraklasse" zu sehen bekommen hatten.
Dabei war der Gegner mit dem Nachwuchsteam des Bundesligisten TV Langen wirkich nicht
schwach. Aber hochkonzentriert von Anfang an ließen Ingo Beaudet und Co. von Anfang an
nicht den mindesten Zweifel daran aufkommen, dass sie sich vorgenommen hatten, die
Halle als Sieger zu verlassen. Nach 7 Minuten stand ein stolzes 20:4 auf der
Anzeigetafel - gerade mal einen Dreier und einen Freiwurf hatten die Domstädter
zugelassen. Obwohl Langen in der Folge dann doch mehr gelang und auch die Limburger
Trefferquote leicht nachließ, konnte Limburg trotz kräftigen Durchwechselns den Abstand
halten und hatte zur Halbzeit mit 41:28 schon einen beruhigenden Vorsprung herausgespielt.
Offenbar hatten aber die Limburger Spieler sich vorgenommen, das Spiel nicht ruhig nach
Hause zu bringen, sondern wieder einen Gang zuzulegen, denn in den beiden Vierteln nach
der Halbzeit fielen - fast wie zu Bezirksligazeiten - die Körbe wie reife Früchte.
Butch Wennerstrom tankte sich immer wieder durch, und wenn er selbst nicht abschloss,
brachte er mit Traumpässen seine Mitspieler in aussichtsreiche Position. Fast schon leid
tun konnten einem die immer fair bleibenden Langener Youngster, aber mit 37:14 (3.Viertel)
und 31:22 (4. Viertel) hatten sie nicht die Spur einer Chance. Unter dem Beifall der
Zuschauer war es dann Ingo Beaudet, der einen Alley-Hoop-Pass von Butch Wennerstrom
zum 101:48 verwandelte und damit für das erste dreistellige Ergebnis der neuen Spielklasse
sorgte.
Wenn es das sympathische Team, bei dem auch mit Justin Stallbohm, Max Mattil, Tobias Jung
und Amanuel Johannes die eigenen Nachwuchsspieler eine gute Figur machten, so weiterspielt,
brauchen sich die Limburger Fans um die Mannschaft auch in der Landesliga keine Sorgen zu
machen - und wenn die Halle in den nächsten Spielen ähnlich voll wird, dann ist einiges
möglich.
Limburg:
Juan Carlos Acuna Concha 2, Tamas Vilmos Bator 3 (1), Ingo Beaudet 29 (2), Maurice Hallett 5,
Sebastian Herborn 6, Amanuel Johannes, Tobias Jung 3, Maximilian Mattil 8, Florin Dinca Sandru 4,
Justin Philip Stallbohm 14 (2), Philip David Wennerstrom 35 (1)
Langen:
Björn Brauner 22, Yannick Louis Couturier 3, Manuel Donnermeyer 11 (1),
Moritz Ehrenberg 5, Dominique Frederic Hardt 11 (2), Timo Haucke 4,
Frank Hemme-Unger 8, Thorsten Lars Pilz
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1. Spieltag: FC Teutonia Hausen - VfR Limburg 75:84 (39:41)
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Aller Anfang ist schwer
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Dass in der Landesliga die Luft etwas rauer wehen würde, hatte Coach Danny Stallbohm seinen Spielern schon vor dem Auftaktmatch eingeschärft - trotzdem brauchte die Mannschaft nach dem scheinbar mühelosen Titelgewinn in der Bezirksklasse und den vielen dreistelligen Erfolgen einige Zeit, um sich mit den neuen Realitäten abzufinden.
So war der Gegner aus Obertshausen, der mit den Brüdern Frank und Stefan Deckenbach, Garrit Planz und Martin Großmann noch vier Spieler aus der letzten Begegnung der Saison 2005/06 in seinen Reihen hatte, ein echter Prüfstein für die Domstädter.
Von Beginn war es ein offenes Spiel und es dauerte gut 6 Minuten, bis sich die Limburger Defense einigermaßen auf die Hausener Angriffe eingestellt hatte. Nach einem Zwischenspurt sah es dann in der 9. Minute beim Stand von 23:12 schon nach einem deutlichen Limburger Vorsprung aus. Mit 2 Schnellangriffen kurz vor Viertelende kamen die Gastgeber wieder auf 17:23 heran. Ähnlich der Verlauf im 2. Viertel, in dem Limburg schon auf 41:30 davongezogen war aber zur Halbzeit froh sein musste, gerade noch einen 2-Punkte-Vorsprung gerettet zu haben.
Ausgeglichen und mit wechselnden Führungen verlief das 3. Viertel - erst starke 3 Anfangsminuten im Schlussviertel mit 2 Dreiern von Juan Carlos Acuna Concha und Dustin Stallbohm sowie einem Korb von Ingo Beaudet brachten Limburg dann auf die Siegerstraße.
Alles in allem war es ein geglückter Anfang. Für die nächsten Spiele ist aber eine Steigerung nötig, will man auch in der neuen Spielklasse im Vorderfeld mitmischen.
Hausen:
Frank Deckenbach 26, Stefan Deckenbach, Florian Forster 4, Martin Großmann 13, Tobias Ikhmayes, Benjamin Oloyede, Marco Pedrotti, Garrit Planz 7(1), Pero Weber 15(2)
Limburg:
Juan Carlos Acuna Concha 8(2), Tamas Vilmos Bator 3, Ingo Beaudet 21(1), Maurice Hallett 3, Amanuel Johannes, Tobias Jung 2, Maximilian Mattil 6, Justin Philip Stallbohm 11(3), Philip David Wennerstrom 20(2)
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